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Stefan Stützel mit Brille, Bart und Mütze im Freien.

KÜNSTLERBIOGRAPHIE

Seit drei Jahren widme ich mich intensiv der Porträtfotografie mit dem Schwerpunkt der Schwarzweißfotografie. Meine fotografische Reise begann mit den Porträts meiner Lebensgefährtin. Sie war nicht nur mein erstes Modell, sondern ist auch meine wichtigste Inspiration. Durch sie entdeckte ich, wie viel Ausdruck, Nähe und Persönlichkeit in einem einzigen Bild liegen können.

 

Ein prägender Schritt auf meinem Weg war ein Leica-Workshop mit Selim Say. Seine Sicht auf die Fotografie und sein Zugang zum Menschen vor der Kamera haben meinen fotografischen Blick nachhaltig verändert. Besonders die sinnliche und emotionale Porträtfotografie wurde für mich zu einer neuen Ausdrucksform, die mich bis heute begleitet.

 

In den vergangenen Jahren konnte ich bereits erste Arbeiten in Ausstellungen präsentieren. Dabei geht es mir weniger um Perfektion als um Authentizität. Ich möchte Bilder schaffen, die Emotionen wecken und den Charakter eines Menschen sichtbar machen. Die Reduktion auf Schwarzweiß hilft mir dabei, den Blick auf das Wesentliche zu lenken – auf Licht, Ausdruck und die Geschichte hinter einem Menschen.

 

Zu meinen größten fotografischen Vorbildern zählt Peter Lindbergh. Seine zeitlosen, ehrlichen und kraftvollen Porträts inspirieren mich in meiner eigenen Arbeit. Sein Verständnis von Schönheit, Natürlichkeit und Persönlichkeit inspiriert meinen fotografischen Ansatz immer wieder aufs Neue.

 

Meine Fotografie ist geprägt von dem Wunsch, Menschen mit Respekt, Sensibilität und Tiefe zu begegnen. Jedes Porträt ist für mich eine Begegnung – und der Versuch, einen flüchtigen, echten Moment dauerhaft sichtbar zu machen.

Stefan Stützel lehnt nachdenklich an einem Fenster

Die Fotografie ist für mich ein kontinuierlicher Lernprozess. Auf meinem Weg haben mich besonders **Boris Bethge**, **Mario Dirks** und **Martin Krolop** geprägt. Jeder von ihnen hat meine Sicht auf die Fotografie auf unterschiedliche Weise erweitert – sei es durch den bewussten Einsatz von Licht, den Blick für starke Bildkompositionen oder den kreativen Umgang mit Menschen vor der Kamera.

 

Ihre Arbeiten und ihre Art, Wissen zu vermitteln, haben mich inspiriert, meinen eigenen fotografischen Stil zu entwickeln. Dabei geht es mir nicht darum, ihre Bildsprache zu kopieren, sondern die gewonnenen Impulse in meine eigene Handschrift einfließen zu lassen. So entstehen Bilder, die technisch durchdacht sind und gleichzeitig Emotionen, Persönlichkeit und Authentizität in den Mittelpunkt stellen.

 

Bis heute beeinflussen diese Inspirationen meine Arbeit und motivieren mich, mich fotografisch und kreativ stetig weiterzuentwickeln.

Von Herzen danke ich allen Menschen, die meine künstlerische Arbeit mit ihrer Unterstützung, ihrem Vertrauen und ihrer Wertschätzung begleiten.

Mein besonderer Dank gilt Eric Jacqueton vom Loft Studio 4 in Offenbach und Sascha Leyendecker vom Bolongaro Loft Frankfurt für die inspirierenden Orte. Ebenso danke ich dem Bildhauer Frank Leske Bad Kreuznach für die großzügige Nutzung seiner Atelierräume, die mir einen wichtigen Raum für die Entwicklung und Umsetzung meiner fotografischen Arbeiten eröffnet haben.

Ein besonderer Dank geht auch an Klaus Nordmann von der Galerie K in Bad Kreuznach für die professionelle und einfühlsame Rahmung meiner Fotografien. Seine sorgfältige Arbeit hat entscheidend dazu beigetragen, die Qualität und Wirkung der Bilder im Ausstellungsraum sichtbar werden zu lassen.

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